Gewaltfreie Kommunikation im Gesundheitswesen: Rückblick

Gewaltfreie Kommunikation im Gesundheitswesen: Der GGA-Kurs im April 2026 verband Bedürfnisse, Gesprächsführung und Praxisübungen.

Wie können wir in einem angespannten Gespräch klar bleiben und trotzdem zuhören? Vom 23. bis 25. April 2026 beschäftigte sich ein Kurs an der Gottfried Gutmann Akademie mit Gewaltfreier Kommunikation (GFK) nach Marshall Rosenberg.

Vier Schritte als Orientierung

Die Teilnehmenden setzten sich mit Beobachtungen, Gefühlen, Bedürfnissen und Bitten auseinander – den vier Schritten der GFK. Entscheidend war dabei nicht, Gesprächspartner mit einem Schema zu bearbeiten, sondern die eigenen Anliegen verständlich auszudrücken und andere Perspektiven ernst zu nehmen.

Konflikte im Klinikalltag bearbeiten

Praxisübungen griffen schwierige Situationen, Wut und Aggression auf. Das Bild der Wolfs- und Giraffensprache half dabei, bewertende und verbindende Kommunikationsmuster zu unterscheiden. Die Teilnehmenden konnten eigene Erfahrungen einbringen und neue Formulierungen erproben.

Kommunikation braucht Übung

Der Kurs bot einen Einstieg in einen bewussteren Umgang mit Konflikten. Ob sich ein Gespräch dadurch verändert, hängt immer auch von Situation und Beteiligten ab. Gerade deshalb war das praktische Erproben ein wichtiger Teil der drei Tage.

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