Motivierende Gesprächsführung: Grundkurs 2025

Motivierende Gesprächsführung an der GGA: Rückblick auf den Grundkurs im Februar 2025 mit Haltung, Zuhören und praxisnahen Übungen.

Wie lässt sich Veränderungsbereitschaft fördern, ohne Patientinnen und Patienten zu drängen? Diese Frage prägte die insgesamt neuntägige Fortbildung zur Motivierenden Gesprächsführung 2025 (3×3 Tage) an der Gottfried Gutmann Akademie in Hamm.

Motivierende Gesprächsführung beginnt mit der Haltung

Motivational Interviewing (MI) ist ein partnerschaftlicher Gesprächsansatz, der Menschen dabei unterstützt, eigene Gründe für Veränderungen zu entdecken. Im Kurs ging es deshalb nicht nur um Fragen und Gesprächstechniken. Ebenso wichtig waren Akzeptanz, Wertschätzung und die Bereitschaft, die Perspektive des Gegenübers zunächst zu verstehen.

Üben statt nur zuhören

Die interdisziplinäre Gruppe reflektierte gewohnte Kommunikationsmuster und erprobte Alternativen in praktischen Übungen. Besonders relevant für die Versorgung von Menschen mit chronischen Schmerzen ist der Umgang mit Ambivalenz: Ein Patient kann Veränderung wünschen und zugleich gute Gründe haben, vor dem nächsten Schritt zurückzuschrecken.

Was bleibt für den Klinikalltag?

Nicht jeder gut gemeinte Rat hilft im richtigen Moment. Der Kurs bot einen Einstieg in eine Gesprächsführung, die Autonomie respektiert und Veränderung gemeinsam mit den Betroffenen erkundet. Die Vertiefung war für den zweiten Teil der Fortbildungsreihe vorgesehen.

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